Uma & Andrea - Das Regenbogenshooting

Wenn man ein geliebtes Haustier hat, dann kann es sein, dass irgendwann die gemeinsame Zeit zu Ende geht.  Ein schwerer, ein trauriger Moment. Erinnerungen können einem in so einer schweren Zeit helfen.  Und gemeinsame Fotos können so eine Erinnerung sein. Ein sogenanntes Regenbogenshooting kann solche Erinnerungen für die Ewigkeit festhalten. 

 

Eine Freundin bat mich eines Tages um dieses besondere Shooting. Ihre Hündin Uma näherte sich dem letzten Abschnitt ihrer Lebensreise und Andrea wollte gern Erinnerungsfotos haben, die die Beziehung zwischen den beiden wiedergibt und ein Trost sein wird, wenn das Unvermeidliche eines Tages sein wird. 

 

Ein Regenbogenshooting ist sehr emotional für alle Seiten. Und es erfordert auch eine große Portion Vertrauen auf allen Seiten. Die Endlichkeit ist plötzlich ein Teil des Fotografierens. Und Wehmut ist bei jeder Aufnahme dabei. 

 

Mir war es wichtig, das Vertrauen und Verständnis zwischen Mensch und Tier in den Bildern sichtbar werden zu lassen. Aber es sollten trotz des Anlasses keine traurigen Bilder werden, sondern sie sollten von Ruhe, Gelassenheit und einem Hauch tröstender Melancholie erzählen. Und die Summe der gemeinsamen Zeit wiedergeben. Hilfreich war sicher, dass ich beide gut kannte.

 

Sieben Monate später trat Uma ihre letzte Reise an. Sie wurde 13,5 Jahre alt und litt zuletzt unter Demenz. Nun ist sie auf der anderen Seite des Regenbogens und die Bilder sind eine dauerhafte Erinnerung an eine wunderbare Beziehung zwischen Hund und Mensch .. zwischen Uma & Andrea. 

Danke, dass ich eure Geschichte fotografieren durfte.